Samstag, 25. März 2017

19h bis 24h
Christuskirche Düsseldorf
Kruppstraße 11 / Nähe Oberbilker Markt

Mit X-plorations kommen zur langen Nacht der Museen zeitgenössische Aspekte der performativen Klang- und Medienkunst in die Christuskirche. Sonic Visions ist eine großräumige Sound- & Videoinstallation und gleichsam eine visuelle Transformation von Räumen und Objekten. Hierbei transformieren Videobeamer-Projektionen und Klangcollagen die vorgefundenen Materialitäten in neue, unerwartete Dimensionen. Im Rahmen von Performances werden Möglichkeiten intermedialer Echtzeit- Modulation von Ton und Bild aufgezeigt. Dabei loten die Künstler die Tiefen des akustischen Raumes der Kirche nuancenreich aus und re-kontextualisieren ebenso ihre Architektur in immersiven audio-visuellen Konzepten.

Mit Haru Specks, rhein, audiobeamer und Stefan Jürke.

VVK / AK:  14,- EUR (Karte für die Nacht der Museen)
Karten-Vorbestellungen bitte an info@x-plorations.de.

 

Haru Specks
Haru Specks begann als 11-Jähriger mit dem Sammeln von Platten und legt seit seinem 17. Lebensjahr auf. Der Liebe wegen nach Düsseldorf gezogen, brach er 2012 die letzten Brücken zum bürgerlichen Leben ab und lebt seitdem vom Kellnern, Platten auflegen und Vinyl predigen. Die „lebende Jukebox“ legt also nicht nur auf, sondern redet auch über das, was sich gerade auf seinen Plattentellern dreht. Mit seiner eröffnenden Vinylpredigt wird er im Rahmen von Sonic Visions den Weg zum Thema des Abends ebnen. Dafür zeichnet er den Einfluss multimedialer Konzepte aus Sound & Vision auf die Populärkultur seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach und illustriert diese Entwicklungen anhand von eindrücklichen musikalischen Zeitdokumenten.

Mehr:
http://vinylpredigt.de
http://haruspecks.de

 

 

rhein
Das ambient-trio rhein wird in seinem Live-Set unter Verwendung von analogen und digitalen elektrischen Klangerzeugern sowie der großen Schuke-Kirchenorgel eine raumfüllende Klangcollage erstellen. Hier werden die tradierten Sounds der Kirchenorgel mit den experimentellen Sounds der elektronischen Instrumente verschmolzen und moduliert. Es entsteht ein mehrdimensionaler Klangkörper, der über die rein auditive Ebene hinaus ein weiterreichendes synästhetisches Erlebnis schafft. Gleichsam erfolgt mittels einer Video- und Lichtinstallation eine visuelle Transformation und Neu-Kontextualisierung der vorgefundenen Kirchen-Architektur, wodurch der mehrdimensionale Klangkörper von rhein in seiner Eindrücklichkeit verstärkt wird.

Mehr:
https://soundcloud.com/geraeusche
rhein – live 

 

 

GENERATOR
GENERATOR ist eine audiovisuelle Performance von audiobeamer welche Erzeugnisse einer interaktiven Verbindung von Musik und in Echtzeit generiertem Video aufzeigt. Der daraus resultierende rhythmische elektronische Soundtrack ist eingebettet in die Visualität computergenerierter Video-Strukturen, die großflächig im Raum projiziert werden. Die Inhalte der Performance sind algorithmisch erzeugte Visuals und Audiosamples. Diese visuellen und akustischen Versatzstücke werden über ein digitales Environment live arrangiert und moduliert. Bild und Ton reagieren dabei wechselseitig aufeinander. Der Ton steuert oder moduliert die visuellen Inhalte – gleichzeitig verändern auch die visuellen Modulationen den Sound.

Mehr:
Generator 2 

 

 

Stefan Jürke
In seinem DJ-Set greift Stefan Jürke den sonischen Faden der Performances auf und webt hieraus weitmaschige Klangteppiche, in denen er die Tiefe des Klangraumes Kirche auditiv erfahrbar macht. Stefan Jürke ist als elektronischer Musiker unter anderem durch seine Arbeit mit dem Duo GRAPH bekannt. Mit GRAPH, aber auch als Solo-Künstler (YÜRKE), beschäftigt er sich mit der Interpretation und Modifikation diverser elektromusikalischer Genres (Abstract, Techno, Elektronika). Dabei formuliert er mit digitalen und analogen Synthesizern, Samples und Effekten eine sehr persönliche, eigene Klangsprache. Hauptmerkmal seiner Arbeit ist der improvisierende Eingriff in das Echtzeit-Audio und das Zusammenfügen unterschiedlicher Stil-Mixe. Das Prinzip des Zitats und der (De-)Kontextualisierung benutzt Jürke auch in seiner Arbeit als DJ.

Mehr:
https://www.mixcloud.com/stefan_graph/
https://yrke.bandcamp.com
https://soundcloud.com/graph

 

Bildnachweis:
Raphael Janzer (Haru Specks), Willi Nothers (rhein), Peter Issig (GENERATOR), Stefan Jürke

 

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